
Bei Erschöpfung, innerer Unruhe und Veränderungsprozessen
Ich heiße Katharina Höricke und arbeite als zertifizierter Atemcoach und systemischer Coach in Potsdam-Babelsberg. Ich begleite Menschen, die unter anhaltender Anspannung, Erschöpfung, nicht erholsamem Schlaf oder innerer Unruhe leiden. Meine Arbeit verbindet funktionale Atemarbeit, Nervensystemwissen, körperorientierte Methoden und traumasensibles Coaching. Ich arbeite in Potsdam und online.
Zusätzlich biete ich transformative Atemsessions (Breathwork) an. Dabei wird der Atem intensiver eingesetzt und kann einen Zugang zu körperlichen und emotionalen Prozessen ermöglichen.
Manchmal ist im Außen vieles in Ordnung. Du hast viel erreicht, trägst Verantwortung oder bist selbstständig und merkst trotzdem, dass das, was lange funktioniert hat, nicht mehr richtig passt.
Im Coaching schauen wir darauf, was du wirklich willst und was dir wirklich entspricht. Es geht um berufliche und persönliche Neuorientierung, Persönlichkeitsentwicklung, Entscheidungen und die Frage, wie du dein Leben stimmiger gestalten kannst.
Mein Interesse an Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und der Frage, warum Menschen so sind, wie sie sind, begleitet mich schon sehr lange. Zunächst vor allem aus persönlichem Interesse. Ich wollte die anderen besser verstehen. Und dann mich selbst. Denn obwohl in meinem Leben einiges gut lief, kannte ich über viele Jahre auch eine andere Seite: innere Unruhe, Schlafstörungen, Erschöpfung, depressive Phasen und das Gefühl, selbst in ruhigen Momenten nicht wirklich zur Ruhe zu kommen.
Ich habe früh begonnen, mich damit auseinanderzusetzen. Mit 23 begann ich eine Psychoanalyse. Später kamen MBSR, Meditation, körperorientierte Verfahren, Homöopathie, Coaching und andere Ansätze (teilweise krasse Ansätze, wie Kambô) hinzu. Die meisten davon haben mir sehr viel gegeben, aber den Kern haben sie nicht berührt. Das konnte erst die Atemarbeit. Dadurch habe ich vor allem verstanden, wie unterschiedlich Veränderung stattfinden kann und dass Verstehen allein meistens nicht reicht.
Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute. Ich arbeite gerne analytisch und gehe Dingen auf den Grund. Gleichzeitig interessiert mich immer auch, was unterhalb des Denkens passiert. Wie reagiert der Körper? Was ist längst verstanden und verändert sich trotzdem nicht? Und was braucht es, damit aus einer Erkenntnis tatsächlich eine andere Erfahrung wird?
Dass ich Coach werden möchte, wurde relativ früh ein Wunsch von mir. Während meines Studiums der Philosophie und Gender Studies arbeitete ich in einem Callcenter. Dort wurde mir bewusster, wie selbstverständlich es mir fällt, mich auf sehr unterschiedliche Menschen einzustellen, genau zuzuhören und sie intuitiv so zu begleiten, dass sie ihr Ziel erreichen konnten. Das zieht sich wie ein Roter Faden durch mein Leben. Das Begegnen auf Augenhöhe und den Blick für das Potenzial der Anderen.
2017 ließ ich mich zum systemischen Coach, zur Mediatorin und Trainerin ausbilden. Seitdem begleite ich Menschen in persönlichen und beruflichen Veränderungsprozessen. Dabei begegnete mir immer wieder etwas, das ich auch von mir selbst kannte: Überreizung, Schlafprobleme, innere Unruhe, Menschen, denen rein kognitive Begleitung nur wenig helfen konnte.
Man kann sehr viel über sich verstanden haben und trotzdem reagiert der Körper weiter mit Anspannung, Unruhe, überwältigenden Emotionen oder Erschöpfung.
Ich hatte lange Zeit keine Ahnung, was mich so angespannt und schnell überreizt sein ließ. Ich dachte, es sei Hochsensibilität. Heute weiß ich, dass ich ein dysfunktionales Atemmuster und dadurch auch ein dysreguliertes Nervensystem hatte.
Ich mag zwar keine Schubladen, ich bezeichne mich trotzdem als hochsensibel. Meine Sensitivität macht mich besonders empathisch und beschert mir eine Menge Tiefgang und eine besonders feine Wahrnehmung :).
Ich war einige Zeit auf der Suche nach etwas, mit dem ich meine Klient:innen auch körperlich begleiten kann. Und dann kam der Atem und ich durfte an mir selbst erfahren, wir mächtig dieser direkte Schlüssel zum Nervensystem ist und erfreue mich heute an einem ruhigen, tiefen Atem und einem Leben ohne Schlafstörungen und starker Überreizung.
Ich hatte über zehn Jahre Schlafstörungen und war über einen sehr langen Zeitraum immer wieder erschöpft. Vieles hatte sich durch meine persönliche Entwicklung bereits verändert. Die körperliche Unruhe und der flache Schlaf blieben hartnäckiger.
Über die Atemarbeit begann ich noch einmal anders zu verstehen, was in meinem Körper passiert. Nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch. Wie ich atme, wie mein autonomes Nervensystem reagiert und wie eng Atmung, Stress, Emotionen und körperliche Zustände miteinander verbunden sind.
Das war für mich ein fehlendes Puzzleteil. Nicht die Erklärung für alles und auch kein Ersatz für die anderen Wege, die ich gegangen bin. Aber ein Zugang, der etwas erreicht hat, was ich über Denken und Verstehen allein nicht erreicht hatte.
Deshalb verbinde ich heute beides: die systemische und psychologische Perspektive mit körperorientierter Arbeit und fundiertem Wissen über Atmung und Nervensystem.
Ich möchte verstehen, was hinter einem Problem liegt, statt vorschnell eine Lösung darüberzulegen. Dabei arbeite ich besonders empathisch und klar und gleichzeitig mit viel Aufmerksamkeit dafür, wie viel Veränderung gerade überhaupt möglich ist. Alles in deinem Tempo und ohne vorgegebene Struktur. Wie finden gemeinsam heraus, was du gerade brauchst. Im Coaching kann das bedeuten, Überzeugungen und alte Anpassungsmuster zu hinterfragen, Entscheidungen zu sortieren oder eine neue Perspektive auf das eigene Leben zu entwickeln.
Im Atemcoaching schauen wir stärker auf den Körper. Auf Atemmuster, Stressreaktionen, Regulation und darauf, wie sich das autonome Nervensystem im Alltag verhält.
Manchmal braucht es vor allem ein gutes Gespräch. Manchmal weiß der Kopf längst genug und der Körper braucht eine andere Erfahrung. Mich interessiert beides.
Ich habe einen Magistra Artium in Philosophie und Gender Studies.
2017 absolvierte ich am Institut für Managementberatung, heute Ifmera, in Berlin meine Ausbildungen zum systemischen Coach, zur Mediatorin und zur Trainerin. Insgesamt umfassen diese Ausbildungen 640 Stunden im systemischen Coaching und in Mediation sowie 540 Stunden Trainerausbildung. Zusätzlich wurde ich bei der Telefonseelsorge Berlin ausgebildet und habe mich unter anderem in Somatischer Mediation, The Work, Kunsttherapie und lösungsorientiertem Krisencoaching weitergebildet.
Ab 2024 folgte meine zwölfmonatige Ausbildung bei Intesoma® als Atemcoach und Begleiterin für transformatives Atmen mit über 400 Stunden und Schwerpunkten in funktionaler Atmung, Atemphysiologie, Nervensystemregulation, transformativer Atemarbeit und traumasensibler Prozessbegleitung. Ich bilde mich kontinuierlich weiter und beschäftige mich intensiv mit Atemphysiologie, autonomem Nervensystem, Psychologie und körperorientierten Ansätzen.

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